Picasso schläft nie…

24. Oktober 2015 , In: Gadgets, Kids , With: No Comments
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Es kommt einfach eine Zeit, in der Kinder alles bekritzeln, was Ihnen vor den Stift kommt!
Dabei ist es egal, ob man viel oder wenig Zeit in Gespräche investiert hat, die dem Nachwuchs vermitteln sollten, was sich zum Bemalen eignet und was nicht.
Kinder sind scheinbar natürlich-immun gegen Verbote von Eltern.
Zumindest die meisten.

Ich bräuchte wahrscheinlich gar nicht extra zu erwähnen, dass ich in Sachen Regeln einhalten natürlich keine freudige Ausnahme war!
Wie sonst lässt sich erklären, dass ich mit vierzehn Jahren auf´s Hausdach meiner Eltern kletterte, um dort meine erste Zigarette zu rauchen, obwohl sie lang und breit erklärt hatten, wie gesundheitsschädlich das sei.
Oder, dass ich doch einmal per Anhalter gefahren bin, obwohl ich wusste, dass das gerade als Mädel nicht ungefährlich ist.
Oder, dass ich eine Gartenparty mit fast 100 Leuten ausrichtete, als meine Eltern im Urlaub waren und es mir ausdrücklich verboten hatten, bei der jede Menge zu Bruch ging, wir dafür aber einen Riesenspaß hatten;-)

Natürlich bereite ich mich innerlich schon einmal drauf vor, dass mein Sohn auch in Zukunft viele schlimme verbotene Dinge tun wird, die das Wachstum meiner grauer Haare positiv bedingen werden.
Er ist ein Schlawiner, ein Rebell, einer, der nach dem Motto lebt, nur Versuch macht klug.
Er lässt nicht gern über sich bestimmen und kann es kaum abwarten achtzehn zu werden, weil er glaubt, dann hätte er Narrenfreiheit.

Was aber das Thema Wände, Möbel, etc. bemalen anging, fühlte ich mich eigentlich safe.
Schließlich hat der liebe Sohn in seinem Zimmer eine kleine Staffelei, auf die Tür habe ich Tafelfolie geklebt und auch ansonsten haben wir so viel Papier im Haus, dass er jahrzehntelang am Stück zeichnen, basteln und kleben könnte…

Trotzdem fand ich immer wieder an den unmöglichsten Stellen Kritzeleien, die seine Anwesenheit in Keller, Wohnzimmer, Küche oder Bad dokumentierten. Es wurde der Schrank personalisiert, die Treppe, unsere Couch, seine Klamotten…

„Vielleicht ist er ja ein junger Banksy“, sagte eine Freundin zu mir.
Hmmmm, oder das sind nur die Vorboten seiner späteren Sprayer-Karriere in Berlin Mitte;-)

Beim Stöbern stieß ich auf bemalbare Bettwäsche und veriebte mich irgendwie in dieses Gadget, ob nun pädagogisch wertvoll oder nicht.
Ich finde das eine lustige Idee.

Wenn mein Sohn nun im Bett liegt und ihm Gedanken durch den Kopf gehen kann er sich aufmalen oder aufschreiben.
Er kann sich Notizen machen oder einfach nur herumkritzeln, wenn ihm danach ist.
Oder mein Mann und ich können ihm einen lieben Spruch hinterlassen oder ihm etwas malen, das er sich beim Einschlafen betrachten kann.

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Auch für Gäste ist das doch ganz süß.
Was ist denn einladender als ein individuelles und liebes Herzlich Willkommen von den Gastgebern selbst kreiert.

Oder als Überraschung für Frischverheiratete… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt;-)

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Die Wäsche ist aus 100 % Baumwolle, ist 140 x Zoo cm groß und beinhaltet beim Kauf zehn verschiedenfarbige Stifte.

Hat man von den Kunstwerken genug, dann ab damit bei 40 Grad waschen und los geht der Spaß von vorne.

Zu kaufen für ca. 50 Euro hier: bemalbare Bettwäsche

 

Fotocredit: PR

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Tina und Meike

Als Mütter wissen wir: Den geraden Weg gibt es nicht! Getreu unserem Motto „Wenn´s durch den Haupteingang nicht geht, dann nehmen wir eben die Seitentür“ suchen wir nach (technischen) Gadgets und anderen erzieherischen Überlebenshilfen und nehmen Euch ganz nebenbei mit auf eine humorvolle Reise durch unser Seelenleben. Erziehungsvorsprung durch (Überlebens-)Technik? Lasst es uns herausfinden!